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Dagmar Schmidt

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Kurzbeschreibung

Archäologie und Alltagskultur sind die beiden miteinander verbundenen Themen im Werk der im Jahre 1963 in Lommatzsch/Sachsen geborenen Künstlerin.

Weitere Schwerpunkte

Konzeptkunst, Skulptur, Installation

Biographie

Seit dem Studium der Architektur an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar und der Bildenden Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Diplom und Meisterstudium ist sie als freischaffende Künstlerin und Kuratorin tätig. Seit 2014 ist sie Vorsitzende des Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen.

Bundesweite Anerkennung hat Dagmar Schmidt mit ihrer Bodenskulptur GRABUNGSSTAEDTE in Halle (Saale) durch die Verleihung des mfi Preis Kunst am Bau 2006 erhalten. Der seit 2002 verliehene Preis – einer der höchstdotierten Kunstpreise Europas - ging zuvor an Bogumir Ecker, Lothar Baumgarten, Olafur Eliasson, Franz Ackermann, Michael Beutler und 2010 an Timm Ulrichs.

Begründung der Jury zum mfi Preis Kunst am Bau 2006:

 „In ihrer Umformung des Abrisses fixiert die GRABUNGSSTAEDTE das Bauwerk und bildet damit eine ungewöhnliche Verbindung von Kunst und Bau. Die Skulptur nimmt die Beton-Ästhetik der sie umgebenden Plattenbauten auf und wandelt sie künstlerisch um. In ihrer Arbeit thematisiert die Künstlerin die Problematik des sich verändernden sozialen Raumes. Dabei öffnet sie das ursprünglich Private - den Wohnraum - der Öffentlichkeit, während die umliegenden Häuser für den Betrachter verschlossen bleiben. Durch die Möglichkeit des Begehens macht sie die Historie des Standortes für die Menschen direkt erfahrbar und erhält gleichzeitig Erinnerungsspuren an das Wohnen in Gebäuden des industriellen Wohnungsbaus.“



Ausstellungen / Aufführungen / CD-Einspielungen

Einzelausstellungen

2016 Wieviel Wohnung braucht der Mensch? Gespräch zum Tag des Offenen Denkmals, Halle (Saale)

2015 Collecting Hunting Mapping Depicting - Sammeln Jagen Kartografieren Abbilden, Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Halle (Saale)

2015 Wie lange hält Beton? Gespräch zum Tag des Offenen Denkmals, Halle (Saale)

2011 Translation II, j3fm, Hannover 

2010 EssArchitekturen, Rathausgalerie, Langenhagen 

2008 ... und andere Geschichten, Kunsthalle Villa Kobe, Halle (Saale)

2008 Geschichten in den Dingen, Stadtmuseum Lommatzsch/Sachsen

1998 Galerie Süd, Magdeburg (Katalog)

1996 B-Place-Gallery, Kobe/Japan

1993 Stadthaus Lichtenfels/Franken

 

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2014 Zeitgleich Zeitzeichen, Hannover

2013 Zinnober - Kunstvolkslauf, Hannover

2012/13 Wintergärten V, Hannover

2012 Strich-Code, Historisches Museum und Tabledancebar HandsOff, Hannover

2005 SÜDSTADTSÜD, Intershop 3, Karlsruhe

1999/2000 First International Drawing Competition 1999/2000, Architekturmuseum Wroclaw/Polen (Katalog)

1999 Verlängerte Frohe Zukunft - Kunst__Sachsen-Anhalt, Staatliche Galerie Moritzburg Halle, Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt Halle und Museum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg (Katalog)

1994 Metallplastik, Grassi Museum Leipzig (Katalog)

 

Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen

Stadt Lichtenfels/Franken; NORD/LB Hannover; SchmidtBank, Hof; Landeszentralbank der Freien Hansestadt Bremen, der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt; Stadt Halle (Saale); Kunstsammlung des Landes Sachsen-Anhalt



Verbände

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