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Ferdy Doernberg

Kontaktdaten

Feldstr. 19
31542 Bad Nenndorf

Telefon: 0173 - 2428684

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Kurzbeschreibung

Ferdy Doernberg ist seit Jahren ein fester Bestandteil der nationalen und internationalen Rockszene.

Weitere Schwerpunkte

Rock/Pop

Biographie

Neben seiner eigenen Band Rough Silk ist Ferdy Doernberg seit 10 Jahren festes Bandmitglied des Chartstürmers Axel Rudi Pell und spielte auf Studioalben so unterschiedlicher Künstler wie u.a. Sodom, Matt Roehr, Howard Carpendale, Crimson Glory, Chris Caffrey, Domain, John Wesley Harding, Accept, Sweet, Metalium, Helloween, Tom Angelripper, Terill, Sargant Fury und Masterplan. Live begleitet er u.a. Uli Jon Roth (ex-Scorpions) Therion, Jason Ringenberg ( Jason & The Scorchers ), John Wesley Harding,  Julian Dawson, Joseph Parsons, Robbie Krieger (The Doors), Jeff Kollman, Craig Robinson (Bassist von John Lee Hooker), Metalium, Crimson Glory, Rod Gonzales (Die Ärzte) Gamma Ray, Jon Oliva (Savatage), Emma Bunton (Spice Girls), Olivia Newton-John (TV-Show “Wetten Dass”), Max Weinberg (Drummer von  Bruce Springsteen´s “E-Street-Band”), Mike Vescara (Yngwie Malmsteen, Loudness),  Dete Kuhlmann und Ana Popovich in Europa, Südamerika und den USA.

1995 erschien Doernbergs 1. SOLOALBUM „Just A Piano And A Handful Of Dreams“, das er u.a. als Support-Act von Nils Lofgren (u.a. Bruce Springsteen, Neil Young), Supercharge und Robby Ballhause promotete.

5 Jahre später folgte dann das Rockmusical „Storyteller's Rain“, auf dem wie schon auf dem Vorgänger Mitglieder von Helloween, Rough Silk und der Heinz Rudolf Kunze-Band gastierten. Ausserdem gab es Gastbeiträge von Tom Angelripper (Sodom), Axel Rudi Pell und anderen Größen der deutschen Rockszene.

Die Drums wurden – wie auch auf den beiden nachfolgenden Alben – von dem bekannten amerikanischen Schlagzeuger Mike Terrana übernommen.

2006 erschien sein 3tes und bislang persönlichstes Soloalbum „…‚till I run out of road“. Als Deutsch-Engländer mit jüdischen Wurzeln beschrieb er z.B. im Titelsong sensibel sowohl seine eigene Situation als auch die seines Vaters, der als jüdischer Junge in letzter Minute den Nazis entkommen konnte; aus der Familie überlebten nur er und sein Bruder. Kaum verwunderlich, dass Doernberg vor diesem Hintergrund Begriffe wie „Nationalstolz“ und „Patriotismus“ nicht wirklich nachvollziehen kann. Er sieht seine Heimat in der Musik und versteht sich selbst als „ewig Reisenden und Suchenden“, der auf seinen Touren immer mit offenen Augen und Ohren nach neuen Impulsen Ausschau hält.

So erklingen auch auf seinem neuen Album "travelling light" unterschiedlichste Instrumente wie eine griechische Bouzouki, eine türkische Saz, eine Hawaiigitarre und diverse andere exotische Instrumente, denen Doernberg mit dem Slideröhrchen bzw. Steelbar eher untypische Töne entlockt -  ganz im Geiste seines Mentors Bob Brozman, dem Hawaii-Slide-Guru, der ihn 1997 unterrichtete. Der Aspekt der Rast- und Heimatlosigkeit zieht sich durch mehrere Songs: In anderen Texten zeigt sich Doernberg von seiner britischen – schwarzhumorigen - Seite und rechnet in abstrakten und ironischen Geschichten mit der Gesellschaft und speziell der Musikszene einem bitterbösen Blick auf die Machenschaften des Musikbusiness, ab.

Auch gaben sich,  wie auch auf „…till I run out of road“, wo John Wesley Harding und Jeff Kollman (bekannt durch seine Arbeit mit u.a. Bruce Hornsby, U.F.O., Glenn Hughes und Red Hot Chilli Peppers-Drummer Chad Smith) gastierten, einige namhafte Gäste die Ehre : Ein Highlight des Albums ist wahrscheinlich das für Doernberg eher ungewöhnliche - von Mike Terrana´s ( (Tarja Turunen, Axel Rudi Pell, ex-Yngwie Malmsteen )  großartiger Percussionarbeit lebende - Duett mit dem amerikanischen Singer/Songwriter Joseph Parsons (Hardpan),"..may God save us from religion".

Weitere Gäste sind Johnny Gioeli (Hardline, Axel Rudi Pell) sowie Sabina Classen und Michael Hankel von der deutschen Thrash-Legende Holy Moses, mit denen Doernberg in den letzten Jahren viel im Studio und auf der Bühne zusammenarbeitete.

Im Gegensatz zum eher ländlich-folkigen Vorgänger herrscht in einigen Songs des in Doernbergs Droehnwerk-Studio in Bad Nenndorf und in New York City aufgenommenen Albums ein gewisses Großstadt-Flair vor, was sich sowohl in unterschwelligen Jazz-Einflüssen als auch in einem stärkeren Kontrast zwischen leisen und lauteren Tönen bemerkbar macht. So spielt auch Doernbergs "Dritt-Instrument", die Trompete, eine wichtigere Rolle als auf den bisherigen Alben. Einige Songs wie z.B. "E.T. phone home" wurden in New York geschrieben und von der multi-kulturellen Athmosphäre der Weltstadt inspiriert.

Mit seiner angenehm heiseren Stimme vermittelt Doernberg auf „travelling light“ einen faszinierenden Einblick in die Gedankenwelt eines „Getriebenen“ und uns bleibt zu hoffen, dass das "wandernde Licht" (wörtliche Übersetzung des Albumtitels) noch lange „ohne viel Gepäck reisen“ (eigentliche Bedeutung des Albumtitels) wird, um seine Songs in unzähligen Konzerten zu präsentieren.

 



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