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Ruth W. Klausch

Kontaktdaten

Hasslocher Str. 18
30853 Langenhagen

Telefon: 0511 - 775697

Kurzbeschreibung

50 Jahre konstruktive Malerei "VITA der letzten noch lebenden Konstruktivistin des XX. Jahrhunderts" (Zitat eines Museumsleiters)

Biographie

1926 – 1953 in Berlin

1926 in Berlin geboren, Krieg und Blockade überlebt. Während der Schulzeit zwangsweise drei Kriegseinsätze und ein Jahr klassenweise Evakuierung. Elterliche Wohnung durch Bomben zerstört. Studiumkonto blockiert, 1948 entwertet.

Ab August 1945 beim Magistrat der Stadt Berlin, Mitarbeit bei den ersten Kunstausstellungen nach dem Krieg.

Von den beiden Kunsthistorikern: meinem Chef Dr. A .Jannasch und Dr. E. Jentsch wurde ich mit der Geschichte und Idee vom Deutschen Werkbund und dem BAUHAUS bekannt gemacht: Verbindung von Handwerk und Industrie in Architektur und Gebrauchsgegenständen. Beide Institutionen waren während der Nazizeit verboten und wurden nach 1945 wiedergegründet. Das BAUHAUS-Logo noch heute, nach fast 100 Jahren: Dreieck – Quadrat - Kreis, wurden die Grundelemente des Konstruktivismus, so wie meiner Bilder, Jahre später.

Nach mehreren Prüfungen und Examen auf verschiedenen Gebieten habe ich bei britischen und amerikanischen Dienststellen im Wirtschaftsbereich gearbeitet. 1952 Heirat.

1953 – 1969 in Hamburg

Geometrische Komposition 1957 bei Max H. Mahlmann und Siebdruck bei C. F. Ehlers. Ausstellungen mit konstruktiven Bildern, ab 1962 in Berlin, Hamburg und anderen Städten. 1965 Aufnahme in die GEDOK, dem Künstlerinnen Verband.

1969 – 1979 in Göppingen – Schwerpunkte

1972 Bewerbung und 1974 Aufnahme in den Bund Bildender Künstler und aktives Mitglied im Württembergischen Kunstverein, beide Organisationen in Stuttgart. Zahlreiche Bilder entstehen, Öl auf Leinwand, Dispersionsfarben auf Platten, Temperabilder auf Karton und einige Objekte. Durch die Edition Domberger, vertreten auf der ‚art 3 Basel’ 1972 und der zu Domberger gehörenden Galerie „Prints on Prince Street“ in New York. 1978 Wandgestaltung im Haus der Jugend in Göppingen, Breite des 4-Bilder-Frieses 4,20 m.

Meine neu entwickelte Technik: Gittercollagen. Aus farbig bedruckten Folien werden Formen geschnitten und auf Untergrund verarbeitet. Erstmals 1976 in Stuttgart ausgestellt und auf der internationalen Kunststoffmesse in Düsseldorf. Das Kunststoff-Journal (Okt.1986) schrieb dazu: „Es könnte CAD sein.“.

Seit 1979 in der Region Hannover und ab 1981 in Langenhagen – Verbände

Mitgliedschaft seit 1980 nunmehr im Bund Bildender Künstler Hannover. Meine Vorstandsarbeit und langjährige Mitgliedschaft in der GEDOK habe ich 1987 aufgegeben.



Ausstellungen / Aufführungen / CD-Einspielungen

Von den vielen Ausstellungsteilnahmen und Einzelausstellungen seien hier nur die letzten erwähnt:

2009 "Ereignis Druckgraphik" in Leipzig

2008 Galerie im Hörsaalgebäude der C. v. Ossietzky-Universität in Oldenburg und im Rathaus Langenhagen

2007 in der ‚Galerie N’ in Nienburg/Weser‚ "50 Jahre konstruktive Malerei"


Literatur
Namentlich genannt, z.T. mit Biografie, in folgenden Fachbüchern:

  1. „Kunstjahrbuch“, Fackelträgerverlag Hannover 1973, S. 239, unter Edition Domberger.
  2. „Schwäbisches Malerlexikon“, Gert K. Nagel, Stuttgart, 1975, S. 84.
  3. „Schwäbisches Künstlerlexikon vom Barock bis zur Gegenwart“, Gert Nagel, München, 1986, S. 67.
  4. „Kunst-Konturen-Künstler-Profile“, Geschichte und Gegenwart des BBK Niedersachsen, 1998, Nr. 455.
  5. „Kürschners Handbuch der bildenden Künstler“ Bd. I und II, Deutschland-Österreich-Schweiz, K.G.Saur, 2007, Leipzig-München.
  6. „Kunstadressbuch Deutschland-Österreich-Schweiz“, 2008, 18. Ausgabe. K.G.Sauer Verlag, München.


In Archiven und Museen

Originale, Fotos, Kopien, Zeitungsartikel

1977  Plakatmuseum Essen
1989  Bahlsen-Museum, Hannover (zum Jubiläum)
1992  Mappe mit über 50 Fotos meiner Arbeiten im Museum für
          Konkrete Kunst in Ingolstadt
2010  Stadtarchiv Langenhagen



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